Der Börsen-TagFacebock-Schock nimmt US-Tech-Konzerne in Sippenhaft
s Enttäuschung über den Zwischenbericht von Facebook überschattet an der Wall Street die Entspannung im europäisch-amerikanischen Handelsstreit. Der Dow Jones zieht im frühen Handel um 0,5 Prozent an, während der S&P 500 leicht nachgibt. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verliert ein Prozent auf 7846 Punkte.
Mit dem Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissions-Chef Jean Claude Juncker sind Autozölle erst einmal vom Tisch. Die Aktien von Facebook stürzen um 19,6 Prozent ab. Das weltgrößte soziale Netzwerk hat die Anleger mit seinem Zwischenbericht enttäuscht. Auch die Papiere der anderen großen US-Technologie-Konzerne wie Apple, der Google-Mutter Alphabet, Netflix und Amazon stehen etwas unter Druck und büßten je etwa ein Prozent ein.
Die Autowerte machen kaum Boden gut: GM-Papiere rutschen erneut um rund ein Prozent ab, nachdem sie gestern im Sog einer Gewinnwarnung schon um 4,6 Prozent gefallen waren. Fiat Chrysler-Titel erholen sich von dem zwölfprozentigen Kurssturz um minimale 0,6 Prozent. Die Aktien von Ford brechen um mehr als vier Prozent ein. Der zweitgrößte US-Autobauer hatte gestern nach Handelsschluss seine Prognose gesenkt.
Die Papiere von Qualcomm heben um fünf Prozent ab. Händler sind erleichtert, dass der US-Chipkonzern die rund 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme für das niederländische Halbleiter-Unternehmen NXP abgeblasen hat. Die in New York gelisteten NXP-Titel verlieren mehr als fünf Prozent.