Der Börsen-TagFirmen korrigieren Prognosen so häufig wie nie
Die deutschen börsennotierten Unternehmen haben ihre Gewinn- und Umsatzprognosen im vergangenen Jahr so häufig korrigiert wie noch nie. Die Tendenz zeigte dabei überwiegend nach oben, schreibt die Unternehmensberatung EY in einer Analyse.
DaxDie Berater sehen gleichzeitig Zeichen für eine zunehmende Unsicherheit in der Wirtschaft.
Laut der Analyse stieg die Zahl der positiven Korrekturen von 89 im Jahr 2016 auf 199 im Jahr 2017. Die Zahl der Gewinn- oder Umsatzwarnungen stieg von 66 auf 95.
59 Prozent der mehr als 300 an der Frankfurter Börse gelisteten Unternehmen mussten demnach mindestens einmal eine Prognose korrigieren. Das ist der höchste Stand, seitdem EY im Jahr 2011 mit der Auswertung von Mitteilungen und Berichten der Unternehmen begonnen hatte.