Der Börsen-TagFranken-Aufwertung macht SNB-Intervention wahrscheinlich
Der jüngste Franken-Höhenflug sorgt bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) nach Einschätzung von Analysten für ein jähes Ende der Sommerpause. Die Notenbank habe vergangene Woche wohl erneut am Markt interveniert, um die Landeswährung zu schwächen, erklärten die Experten. Allerdings verpuffte der Effekt rasch: Denn eine neuerliche Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China und die Angst vor einer weltweiten Rezession sorgte zu Wochenbeginn an den Märkten für eine neuerliche Flucht in "sichere Häfen".
Das trieb den Franken heute zum Euro auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren: Mit 1,0872 Franken kostete die Gemeinschaftswährung so wenig wie zuletzt im Juni 2017. Die Marke von 1,08 Franken gilt manchen Anlegern als kritische Marke für Interventionen der SNB.