Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagFür Geldmarkt-Akteure gibt es wichtigere Sachen als Nahost

19.04.2024, 12:38 Uhr
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(Foto: picture alliance / Klaus Ohlenschläger)

Kaum verändert präsentiert sich der europäische Geldmarkt. Der sich verschärfende Konflikt im Nahen Osten spielt keine Rolle. Die Anleger interessieren sich vielmehr dafür, wie es geldpolitisch weitergeht. Während für den Dollarraum in der Zwischenzeit für das laufende Jahr nur noch Zinssenkungen von 40 Basispunkten eingepreist werden, deuten EZB-Aussagen an, dass die Zentralbank vermutlich im Juni erstmalig die Leitzinsen senken wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Juni-Zinssenkung durch die EZB hat nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel zugenommen. Die Euro-Notenbank steht nach Einschätzung von Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, vor einer Serie von Zinssenkungen. Von der Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve werde sich die EZB nicht beeinflussen lassen.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,85 - 4,05), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,85 - 4,05), 1-Monats-Geld: 3,83 - 4,25 (3,85 - 4,05), 3-Monats-Geld: 3,80 - 4,20 (3,80 - 4,00), 6-Monats-Geld: 3,68 - 4,08 (3,75 - 4,00), 12-Monats-Geld: 3,58 - 3,98 (3,63 - 3,85), Euribors: 3 Monate: 3,8920 (3,8970), 6 Monate: 3,8460 (3,8430), 12 Monate: 3,7320 (3,7310)

Quelle: ntv.de