Der Börsen-Tag GM streicht Tausende Jobs und schließt Fabriken
General Motors streicht Tausende Stellen. Insgesamt sollen 15 Prozent der Jobs in Nordamerika verlorengehen, kündigte der Autokonzern an. Das entspricht rund 14.000 Arbeitsplätzen. Die Autoproduktion in den USA und Kanada soll deutlich reduziert werden, die Produktion von schlecht verkäuflichen Modellen wird eingestellt.
Zudem sollen sieben Fabriken stillgelegt werden, fünf davon in Nordamerika. Von den Stilllegungen betroffen sind unter anderem die Werke Oshawa in der kanadischen Provinz Ontario, Hamtramck in Detroit und Lordstown im US-Bundesstaat Ohio.
Erst im Oktober hatte GM 50.000 Beschäftigten in Nordamerika ein Abfindungsprogramm angeboten. Hintergrund ist die sinkende Nachfrage nach Limousinen in den USA, die mit steigendem Kostendruck wegen der höheren US-Zölle auf Stahlimporte einhergeht. Letzteres habe bereits zu einer Milliarde Dollar Zusatzkosten geführt, hieß es.
"Wir passen die Kapazität der Realität am Markt an", so GM-Chefin Mary Barra. Wie andere Unternehmen der Branche konzentriert sich der Konzern zunehmend auf die Elektromobilität.