Der Börsen-TagGardena-Mutter weitet Verlust aus
Der schwedische Gartengerätehersteller Husqvarna mit Marken wie Gardena oder Klippo ist im vierten Quartal 2022 unter anderem infolge von Restrukturierungskosten tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Betriebsverlust des Branchenprimus erreichte 1,74 Milliarden Schwedische Kronen - etwa 153 Millionen Euro - nach einem Minus von 132 Millionen Kronen im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern mitteilt. "Preiserhöhungen kompensierten höhere Rohstoff- und Logistikkosten, während sich geringere Mengen, insbesondere bei Robotermähern und Bewässerungsprodukten, negativ auswirkten", erklärt Interims-Chef Pavel Hajman. Gleichwohl schlug der Vorstand für 2022 eine unveränderte Dividende von 3,00 Kronen je Aktie vor.
Das Unternehmen hatte im Oktober angekündigt, durch Konzernumbau und Streichung von 1000 Stellen wieder auf Kurs kommen zu wollen. Vergangenen Woche hatte der Technologiekonzern Bosch angekündigt, bei Husqvarna mit zwölf Prozent Anteil als Großaktionär einsteigen zu wollen.