Der Börsen-TagGeldmarkt-Akteure haben US-Preisindex im Blick

Kaum verändert hat sich der europäische Geldmarkt präsentiert. Wichtigster Termin ist im Wochenverlauf die Bekanntgabe des Preisindex der persönlichen Ausgaben im März am Freitag. Das Preismaß wird von der US-Notenbank genau verfolgt. Zunehmend verabschiedet sich der Markt unterdessen von US-Zinssenkungen im laufenden Jahr. Die Commerzbank etwa rechnet nur noch mit einer Zinssenkung 2024, und zwar im Dezember. Die Société Générale rechnet mit gar keiner Senkung mehr. Mit Blick auf die EZB gehen die meisten Ökonomen weiter davon aus, dass die Zinsen erstmalig im Juni gesenkt werden. Die Mitglieder des EZB-Rats befürchten derweil, dass eine Veröffentlichung ihrer Zinsprognosen den Druck von der eigenen Regierung erhöhen würde, die wissen will, ob "ihr" Zentralbanker ihrer innenpolitischen Agenda dient.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,80 - 4,15), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,83 - 4,18), 1-Monats-Geld: 3,83 - 4,25 (3,85 - 4,25), 3-Monats-Geld: 3,80 - 4,20 (3,80 - 4,20), 6-Monats-Geld: 3,68 - 4,08 (3,68 - 4,08), 12-Monats-Geld: 3,60 - 4,00 (3,58 - 3,98), Euribors: 3 Monate: 3,8910 (3,8920), 6 Monate: 3,8500 (3,8460), 12 Monate: 3,7340 (3,7320)