Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagGeldmarkt-Akteure schauen jetzt vor allem auf die USA

31.05.2024, 13:34 Uhr
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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Tendenziell nach unten geht es mit den Euribor-Fixings am europäischen Geldmarkt. Und das, obgleich die Verbraucherpreise in der Eurozone im Mai etwas stärker gestiegen sind als erwartet. Aus Marktsicht war die Inflationsentwicklung allerdings keine große Überraschung, hatte die jüngste Preisentwicklung in Deutschland und Spanien doch bereits ein Überschießen im Vorfeld angedeutet. Trotz der Daten gilt eine EZB-Zinssenkung in der kommenden Woche als ausgemacht. Im Fokus steht dann der geldpolitische Ausblick. Während in Europa relative Einigkeit mit Blick auf die Geldpolitik herrscht, haben sich in den USA die Senkungsaussichten immer weiter nach hinten verschoben. Der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehende Preisindex der persönlichen Ausgaben der US-Verbraucher könnte zumindest etwas mehr Klarheit bringen, wann eine erste Zinssenkung erfolgen könnte.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,86 - 4,13 (3,86 - 4,13), Wochengeld: 3,89 - 4,13 (3,89 - 4,13), 1-Monats-Geld: 3,79 - 4,03 (3,79 - 4,03), 3-Monats-Geld: 3,75 - 3,97 (3,75 - 3,97), 6-Monats-Geld: 3,71 - 3,95 (3,70 - 3,94), 12-Monats-Geld: 3,63 - 3,90 (3,62 - 3,89), Euribors: 3 Monate: 3,7850 (3,7880), 6 Monate: 3,7450 (3,7590), 12 Monate: 3,7110 (3,7290)

Quelle: ntv.de