Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagGeldmarkt-Akteure warten mit Spannung auf US-Preisdaten

13.05.2024, 16:17 Uhr
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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Wenig verändert haben sich die Sätze am europäischen Geldmarkt gezeigt, wenngleich die Euribors etwas höher gefixt worden sind. Im Blick stehen die in der laufenden Woche anstehenden Preisdaten aus den USA - und hier vor allem die Verbraucherpreise für April. Diese dürften nach Einschätzung der Commerzbank erneut recht hoch ausfallen, wenn auch der Anstieg nicht ganz so stark ausfallen dürfte wie in den Vormonaten. "Der US-Notenbank wird es wohl vorerst nicht gelingen, die Inflation auf zwei Prozent zu drücken", sind die Analysten überzeugt. Derweil sind die Zinssenkungserwartungen in der Eurozone nach Bekanntgabe des Michigan-Index zum Wochenausklang leicht gefallen. Laut der Deutschen Bank werden bis Jahresende nun Zinssenkungen von 69 Basispunkten eingepreist, ein Minus von drei Punkten.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,90 - 4,15), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,83 - 4,18), 1-Monats-Geld: 3,82 - 4,24 (3,82 - 4,24), 3-Monats-Geld: 3,73 - 3,13 (3,73 - 3,13), 6-Monats-Geld: 3,64 - 4,04 (3,71 - 3,95), 12-Monats-Geld: 3,58 - 3,98 (3,56 - 3,96), Euribors: 3 Monate: 3,8280 (3,8180), 6 Monate: 3,8000 (3,7890), 12 Monate: 3,6540 (3,6290)

Quelle: ntv.de