Der Börsen-TagGeldmenge liefert keinen Impuls

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich wenig verändert. Die längeren Termine sind ein wenig zurückgekommen, nachdem am Terminmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der EZB per September-Termin leicht gestiegen ist. Derweil hat sich das Geldmengenwachstum in der Eurozone im Mai fortgesetzt. Die Jahresrate von M3 hat mit plus 1,6 Prozent die Konsensschätzung leicht übertroffen. Auch die M1-Wachstumsrate hat sich verbessert, sie liegt aber mit minus 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr noch klar im negativen Bereich. Monetären Inflationsdruck leiten die Zinsstrategen der Helaba von den Daten nicht ab, aber auch keine Wachstumseuphorie. Mit größeren Impulsen für die Zinserwartungen rechnen sie nicht. Wichtiger erscheinen die Verbraucherpreise des laufenden Monats. Frankreich, Italien und Spanien melden am Freitag die vorläufigen Daten, Deutschland am Montag.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,60 - 3,82 (3,60 - 3,85), Wochengeld: 3,60 - 3,82 (3,60 - 3,80), 1-Monats-Geld: 3,63 - 3,83 (3,65 - 3,85), 3-Monats-Geld: 3,60 - 3,80 (3,65 - 3,85), 6-Monats-Geld: 3,58 - 3,78 (3,60 - 3,80), 12-Monats-Geld: 3,45 - 3,65 (3,48 - 3,68), Euribors: 3 Monate: 3,6950 (3,7220), 6 Monate: 3,6780 (3,6720), 12 Monate: 3,5750 (3,5760)