Der Börsen-TagGewinn von JP Morgan schnellt hoch
Und los geht es mit der Berichtssaison: Die US-Großbank JP Morgan profitiert von der Zinswende der US-Notenbank und einem robusten Geschäft mit Privatkunden. Bei Rekorderträgen von 38,3 (Vorjahr: 30,7) Milliarden Dollar sei der Nettogewinn im ersten Quartal 2023 um 52 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar geschnellt, teilte der US-Branchenprimus mit. Die höheren Zinsen nach den kräftigen Zinsanhebungen der Fed ließen den Zinsüberschuss um 49 Prozent auf 20,8 Milliarden Dollar steigen.
Die jahrelangen Investitionen und die strenge Risikokontrolle zahlten sich aus, sagte Vorstandschef Jamie Dimon. Dennoch musste JP Morgan die Risikovorsorge um 56 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar aufstocken. Die Turbulenzen nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hatte die Sparer verunsichert. Viele zogen daraufhin ihre Gelder von US-Regionalinstituten ab und trugen sie zu Großbanken wie JP Morgan.