Der Börsen-TagGoldpreis auf Monatssicht dick im Minus
Die Goldpreise steigen im frühen Handel, doch die Gewinne bleiben begrenzt, da höhere Energiepreise weiterhin die Sorgen über Inflation und eine straffere Geldpolitik der Zentralbanken schüren. Die Futures in New York legen um 1,1 Prozent auf rund 4542 US-Dollar je Feinunze zu. "Gold habe sich Ende letzter Woche erholt, da nach dem größten Ausverkauf seit Jahren Schnäppchenjäger auf den Plan getreten seien", schreiben die Analysten von ANZ. "Die Preise seien in diesem Monat um mehr als 15 Prozent gefallen, belastet durch die Auflösung von goldbesicherten börsengehandelten Fonds."
Dennoch liegt Gold auf Monatssicht mehr als 13 Prozent im Minus, belastet durch einen stärkeren US-Dollar und steigende Ölpreise. Die internationale Referenzsorte Brent ist über 115 US-Dollar pro Barrel gestiegen, nachdem die Huthi-Rebellen im Jemen in den Nahost-Krieg eingetreten sind und die Verantwortung für einen Raketenabschuss auf Israel übernommen haben.