Der Börsen-TagGrammer-Verkauf an Chinesen unter Dach und Fach
Der chinesische Jifeng-Konzern hat seinen Anteil am bayerischen Autozulieferer Grammer mit dem Ablauf einer verlängerten Kauffrist für Aktionäre auf 84,23 Prozent erhöht. Der Kauf sei damit vollständig abgeschlossen, sagte ein Grammer-Sprecher.
"Wir sind erleichtert, dass es so gekommen ist", sagte Vorstandschef Hartmut Müller in Amberg. "Es ist jetzt eine positive Situation für uns, da wir unsere Strategie fortsetzen können, wie wir es wollen." Mit der Übernahme durch Jifeng geht das unliebsame Kapitel mit der bosnischen früheren Eigentümerfamilie Hastor zu Ende.
Bis vor wenigen Tagen hatten die Aktionäre, die sich noch nicht entschieden hatten, Zeit, ihre Anteile anzubieten. Dieses Angebot haben noch einige angenommen, der Jifeng-Anteil hat damit die wichtige Schwelle von 75 Prozent deutlich überschritten. Nun kann kein anderer Investor mehr als 25 Prozent erwerben und damit wichtige Entscheidungen blockieren.