Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagHabeck senkt abermals Wirtschaftsprognosen

24.04.2025, 13:25 Uhr
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Robert Habeck muss nach unten korrigieren. (Foto: dpa)

Ein Comeback der deutschen Wirtschaft im nächsten Jahr hängt dem scheidenden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zufolge maßgeblich vom Handelskrieg mit den USA und Reformen der künftigen schwarz-roten Regierung ab. "Entscheidend wird sein, dass wir selbst unsere Hausaufgaben machen", sagte der Grünen-Politiker in Berlin. Die neue Regierung aus Union und SPD werde den Fachkräftemangel angehen und den Investitionsstau auflösen müssen sowie für eine stärkere Digitalisierung sorgen.

Habeck rechnet für dieses Jahr mit einer Stagnation und nächstes Jahr mit einem Wachstum von 1,0 Prozent, wie aus der Frühjahrsprojektion der alten Regierung hervorgeht. Bisher war mit plus 0,3 und plus 1,1 Prozent kalkuliert worden. Impulse erwartet das Wirtschaftsministerium vor allem durch öffentliche Gelder. So dürften die staatlichen Konsumausgaben 2025 und 2026 um 2,1 und 1,4 Prozent zulegen, die privaten Konsumausgaben dagegen trotz stabilisierender Inflation nur um 0,2 und 0,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit dürfte mit 6,3 und 6,2 Prozent deutlich über dem Wert von 2024 liegen (6,0 Prozent).

Quelle: ntv.de