Der Börsen-TagHandelsstreit lässt Chinas Devisenschatz etwas schrumpfen

Inmitten des Handelsstreits mit den USA sind die üppigen Währungsreserven Chinas etwas zusammengeschmolzen. Der größte staatliche Devisenschatz weltweit reduzierte sich 2018 um 67,24 Milliarden auf 3,07 Billionen US-Dollar, wie aus Daten der People's Bank of China (PBOC) hervorgeht. 2017 gab es noch einen Anstieg um 129,4 Milliarden Dollar.
Die Landeswährung Yuan büßte im vergangenen Jahr im Verhältnis zum Greenback an Wert ein. Die Volksrepublik stemmte sich mit Interventionen am Devisenmarkt gegen einen Kapitalabfluss im Zuge der Konjunkturabkühlung.
Dem Reich der Mitte macht der Handelsstreit mit den USA zu schaffen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2018 nur noch um rund 6,5 Prozent gewachsen sein, nachdem es 2017 noch 6,9 Prozent waren. Die USA und China haben sich gegenseitig mit Importzöllen überzogen.