Der Börsen-TagHeineken-Gewinn sprudelt nicht so stark
Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern Heineken hat im ersten Halbjahr seinen operativen Gewinn nur leicht gesteigert und die Schätzungen der Analysten verfehlt. Das operative Ergebnis stieg um 0,3 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, Analysten hatten jedoch 1,92 Milliarden Euro prognostiziert. Steigende Rohstoffkosten hätten den erhöhten Bierabsatz leider aufgezehrt, teilte der Konzern mit.
Dennoch halten die Niederländer an ihrer Prognose für 2019 fest. Das Betriebsergebnis vor Einmaleffekten solle um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen. Heineken geht davon aus, im Gesamtjahr von höheren Umsätzen, höheren Preisen und einer Verschiebung des Verbraucherverhaltens hin zu teureren Bieren zu profitieren. Allerdings rechnet das Unternehmen auch mit erhöhten Rohstoff- und Logistikkosten.