Der Börsen-TagHella wird präziser
Hella hat der mauen Branchenkonjunktur getrotzt und in den ersten sechs Monaten leicht zugelegt. Der Vorstand des Autozulieferers rechne aber im weiteren Verlauf mit einer schwächeren Entwicklung der globalen Produktionsvolumina und erwarte daher, im Gesamtjahr lediglich den unteren Rand der Prognosespannen zu erreichen, teilt die Tochter des französischen Autozulieferers Forvia mit. Bislang hatte Hella für 2024 einen Umsatz zwischen 8,1 und 8,6 Milliarden Euro und eine operative Umsatzrendite zwischen 6,0 und 7,0 Prozent angepeilt.
Im ersten Halbjahr kletterten die Erlöse des Scheinwerferspezialisten um 0,9 Prozent auf rund vier Milliarden Euro und das Betriebsergebnis um 1,4 Prozent auf 248 Millionen Euro. Dazu beigetragen habe das seit Jahresbeginn bilanziell voll einbezogene Gemeinschaftsunternehmen Beijing Hella BHAP Automotive Lighting.