Der Börsen-TagHohe Infektionsraten dämpfen Hoffnung - Dax niedriger erwartet
Vor den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Donnerstag hatte er dank Spekulationen auf eine rasche Eindämmung des Coronavirus 0,7 Prozent im Plus bei 13.574,82 Punkten geschlossen. Anhaltend hohe Infektionsraten dämpften in der Nacht aber die Hoffnungen auf eine Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs.
Von den US-Daten erhoffen sich Börsianer Rückschlüsse auf die Geldpolitik der Notenbank Fed. Experten sagen für Januar 160.000 neu geschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft voraus, nach einem Plus von 145.000 im Vormonat. Am Mittwoch hatten die Zahlen einer privaten Arbeitsagentur die Markterwartungen deutlich übertroffen. Nach dem überraschenden Rückgang der Auftragseingänge richten Anleger ihre Aufmerksamkeit außerdem auf die deutsche Industrieproduktion. Das verarbeitende Gewerbe ist das Problemkind der deutschen Wirtschaft.