Der Börsen-TagHolz, Beton, Stahl: Am Bau wird alles teurer
Auf den deutschen Baustellen sind 2021 die Rohstoff-Preise nahezu explodiert. Einzelne Baustoffe wie Holz und Stahl erlebten Preissteigerungen wie noch nie seit dem Jahr 1949, berichtete das Statistische Bundesamt. So legte Konstruktionsvollholz im Vergleich zum Vorjahr um 77,3 Prozent zu, Betonstahlstäbe waren 52,8 Prozent teurer als im Jahr 2020. Auch andere wichtige Vorprodukte wie Bitumen aus Erdöl, Epoxidharze oder Kupferlegierungen übertrafen deutlich die allgemeine Steigerung der Erzeugerpreise, die das Amt für das vergangene Jahr bei 10,5 Prozent verortet.
Die Preise für die weiterhin stark nachgefragten Bauleistungen kletterten in der Folge ebenfalls stark. Die Firmen stellten den Bauherren und Bauherrinnen im Schnitt 9,1 Prozent mehr in Rechnung. Hier waren Zimmer- und Holzarbeiten mit einem Plus von 29,7 Prozent die größten Preistreiber.