Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag IW spielt zwei Varianten des deutschen Wirtschaftseinbruchs durch

Mehrere Kräne stehen auf dem Werksgelände des Herstellers Liebherr. Foto: Thomas Warnack/Archivbild

(Foto: Thomas Warnack/dpa)

Die Corona-Pandemie ist zu einer massiven Bedrohung für die deutsche Wirtschaft geworden. Neue Berechnungen des arbeitgebernahmen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, wie sehr das Wirtschaftswachstum unter der Krise leiden könnte.

Im glimpflichen Fall gilt der aktuelle Lockdown bis Ende April. Doch auch danach dauert es noch einige Wochen, bis sich die Industrie wieder eingependelt hat. Unter diesen Annahmen wird das BIP-Wachstum des Jahres um rund 5 Prozent geringer ausfallen als ohne die Corona-Krise. Besonders die Industrie müsste ein schwächeres Wachstum in Kauf nehmen - in dem beschriebenen Positivszenario beläuft sich ihr Minus auf rund 10 Prozent.

Dauert der Lockdown allerdings bis Ende Juni, so wären die Folgen weitaus gravierender: In diesem Fall würde das BIP um 10 Prozent gegenüber einem normalen Jahresverlauf einbrechen. Die Industrie würde es mit einem Minus von 18 Prozent erneut stärker treffen. Bis zum Jahresende könnte die Krise in diesem Fall noch andauern.

Quelle: ntv.de