Der Börsen-TagIWF senkt Prognosen für Weltwirtschaft und Deutschland
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem etwas schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft als bislang. "Erneut droht die Weltwirtschaft aus der Bahn zu geraten", heißt es anlässlich des neuesten Ausblicks der Organisation. Nun würde das eingebrochene Angebot von Rohstoffen infolge der blockierten Straße von Hormus belasten.
Bei vielen Nationen korrigierte der IWF seine Prognosen nach unten - die Annahmen seien allerdings nur dann gültig, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden. Für Deutschland bedeutete dies nur ein Vierteljahr nach der jüngsten Anhebung wieder eine Korrektur nach unten: 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft nun um 0,8 Prozent wachsen - noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt.