Der Börsen-TagIfo senkt bei deutschem Wachstum den Daumen

Auch das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr deutlich nach unten korrigiert. Statt von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gehen die Forschenden nun von einer Stagnation aus. "Die deutsche Wirtschaft steckt fest, und sie dümpelt in einer Flaute, während andere Länder den Aufwind spüren", erklärte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
Auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) senkte seine Prognosen. Nach der Herbstprognose des Instituts dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 stagnieren und im Jahr 2025 bei sich normalisierender Kapazitätsauslastung um 1,0 Prozent zulegen, wie das IWH mitteilte. Für 2026 veranschlagt das Institut dann ein BIP-Wachstum von 1,4 Prozent. Im Juni hatten die IWH-Konjunkturforscher nach eigenen Angaben noch ein Plus von 0,3 Prozent im Jahr 2024 und von 1,5 Prozent für 2025 erwartet.