Der Börsen-TagImportpreisrückgang verliert deutlich an Schwung
Die deutschen Importpreise sind im April so langsam gesunken wie seit über einem Jahr nicht mehr. Sie fielen um durchschnittlich 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Das war der 14. Rückgang in Folge, aber zugleich auch der geringste. Im März waren die Preise noch um 3,6 Prozent gefallen, im Februar sogar um 4,9 Prozent. Ökonomen hatten diesmal mit einem etwas stärkeren Rückgang von 1,8 Prozent gerechnet. Von März auf April zogen die Einfuhrpreise um 0,7 Prozent an.
Vor allem Energie konnte im April billiger im Ausland eingekauft werden: Die Preise brachen hier um 7,0 Prozent ein. Sehr stark sanken die für Erdgas mit 23,5 Prozent, während Strom sogar um 38,4 Prozent und Steinkohle um 16,9 Prozent günstiger zu haben waren als im April 2023. Dagegen verteuerten sich Mineralölerzeugnisse wie Benzin um 5,5 Prozent, Erdöl um 8,1 Prozent.