Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagJeder Mittelständler verliert im März knapp 40.000 Euro

28.04.2020, 10:47 Uhr

Wegen der Corona-Krise hat der deutsche Mittelstand laut einer Studie allein im März 75 Milliarden Euro Umsatz verloren. Dies seien zwei Prozent der Jahreserlöse, teilte die staatliche Förderbank KfW zu einer Umfrage unter rund 3400 Unternehmen mit.

"Geschäftsschließungen, Reisebeschränkungen und Kontaktverbote führen zu Umsatzeinbrüchen, schmelzenden Liquiditätspolstern und unsicheren Geschäftsaussichten - und bedrohen die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen." Über 2,2 Millionen Mittelständler und damit rund 58 Prozent hatten demnach im vergangenen Monat Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen.

Im Schnitt geht den Unternehmen etwa die Hälfte (53 Prozent) der üblicherweise zu erwartenden Umsätze verloren. Dies entspreche etwa 39.000 Euro je Firma.

Kleinere Unternehmen sind etwas häufiger von Umsatzrückgängen betroffen (58 Prozent) als größere Mittelständler mit mehr als 10 Beschäftigten. Dienstleister beklagten am häufigsten Einbußen, heißt es weiter.