Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagK+S will sich mit thüringischer Gemeinde versöhnen

21.07.2017, 11:25 Uhr
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Mehr als zehn Jahre lange kämpften der inzwischen verstorbene Bürgermeister Werner Hartung und die Gemeinde Gerstungen gegen die K+S-Abwässer. (Foto: imago stock&people)

K+S und die thüringische Gemeinde Gerstungen wollen ihre fast zehn Jahre langen Auseinandersetzungen über die Abwasserentsorgung des Salz- und Düngemittelherstellers beilegen. Die laufenden Gespräche, die beide Seiten als "vielversprechend" bezeichneten, sollen mit einem Vergleich abgeschlossen werden.

  • Gerstungen hatte K+S vorgeworfen, von 1999 bis 2007 insgesamt 9,5 Millionen Kubikmeter Salzlauge in unterirdische Gesteinsschichten der Gerstunger Mulde versenkt zu haben. Die wasserrechtliche Erlaubnis für K+S erteilte damals das Thüringer Landesbergamt, Gerstungen hatte aber die Besorgnis, dass dabei eine mögliche Schädigung des Grundwassers nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

  • Die Gemeinde erstattete Strafanzeige gegen Vorstand und Aufsichtsrat von K+S sowie gegen Mitarbeiter der thüringischen Behörden, unterlag aber in letzter Instanz.