Der Börsen-TagKI-Chip-Beschränkungen sind Anlegerthema
An den asiatischen Börsen herrscht zum Wochenauftakt eine vorsichtige Zuversicht, gestützt von guten Unternehmensergebnissen aus dem Technologiesektor. Im Fokus der Anleger stehen jedoch die am Dienstag erwarteten US-Inflationsdaten, die den weiteren Kurs für den Dollar und die Anleihemärkte vorgeben dürften. Zudem blicken die Investoren auf geopolitische Ereignisse wie eine am Dienstag auslaufende US-Zollfrist für China und ein für Freitag geplantes Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Analysten erwarten, dass die Kernrate der US-Verbraucherpreise um 0,3 Prozent steigt und die Jahresrate damit auf 3,0 Prozent klettert. "Die Tonlage der Fed hat sich geändert", sagt Bruce Kasman, Chefökonom bei JPMorgan. "Wir gehen nun davon aus, dass die Fed ihren Lockerungszyklus im September wieder aufnehmen wird." An den Märkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September mit rund 90 Prozent eingepreist.
Für Unsicherheit sorgte ein Bericht der "Financial Times", demzufolge die Tech-Konzerne Nvidia und AMD der US-Regierung 15 Prozent ihrer Einnahmen aus Chip-Verkäufen in China überlassen wollen, um im Gegenzug Exportlizenzen zu erhalten. Der dortige Shanghai Composite gewinnt 0,2 Prozent auf 3.643,61 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 0,4 Prozent auf 4120,98 Punkte. An der japanischen Börse wird dagegen wegen eines Feiertags nicht gehandelt.