Der Börsen-TagKapitalabflüsse aus China nehmen zu
In China tut sich einiges: Nicht nur der Yuan wertet ab. Auch der Renditeabstand zwischen chinesischen und amerikanischen Staatsanleihen ist so gering wie seit April 2011 nicht mehr. Das erhöht das Risiko von Kapitalabflüssen aus China.
Chinesische Banken haben im September mit 16 Milliarden Dollar so viel Fremdwährung an ihre Kunden ausgegeben wie seit Dezember 2016 nicht mehr als der Yuan zuletzt das Niveau von 7 Yuan für den Dollar fast erreicht hatte.
Der Kapitalabfluss nehme zu, sagte Ken Cheung, Währungsstratege der japanischen Bank Mizuho, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das werde so lange so bleiben, wie keine wesentlichen Verbesserungen im Handelskonflikt mit den USA eintrete.
Für die chinesische Zentralbank ist der Schwund der Dollarreserven bislang kein Problem: Sie will den Yuan stabil halten.