Der Börsen-TagKeine Erholung beim Dollar in Sicht
Der Dollar bleibt nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump auf Tauchstation. Der Dollar-Index gibt mit 101,54 Punkten in der Spitze um 0,5 Prozent nach. Auf Wochensicht hat er 2,4 Prozent an Wert verloren. Zeitweise ist er mit 101,267 Zählern auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten gefallen. "Der Vertrauensverlust in den US-Dollar ist deutlich", sagt Chris Weston von Pepperstone.
Die Analysten der Helaba gehen davon aus, dass das Zollpaket die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen wird, sollte es keine Nachverhandlungen geben. Es sei mit Effekten auf die Inflation und das Wachstum zu rechnen. Händler rechnen derzeit bis zum Jahresende mit drei Zinssenkungen der US-Notenbank Fed um jeweils 25 Basispunkte. Für den Euro ging es zum Wochenschluss weiter bergauf. Die Gemeinschaftswährung stieg um bis zu 0,5 Prozent auf 1,1107 Dollar, das Plus beläuft sich auf Wochensicht hier auf gut zwei Prozent.