Der Börsen-TagKnorr-Bremse spürt Krieg und Pandemie
Der Nutzfahrzeug- und Zugausrüster Knorr-Bremse spürt die Folgen des Ukraine-Kriegs und die Corona-Einschränkungen in China. Der operative Gewinn ging im ersten Halbjahr auf 365 Millionen Euro von 495 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen mitteilte.
Der mit den internationalen Sanktionen verbundene Rückzug aus dem Russland-Geschäft sowie die schwierige Marktlage in China belasteten spürbar das Geschäft, sagte Knorr-Bremse-Chef Frank Markus Weber.
In China reagierten Bahnbetreiber mit einem reduzierten Serviceangebot und geringeren Investitionen auf die pandemiebedingt deutlich geringere Zugauslastung, hieß es zur Begründung. "Hinzu kommt eine sehr deutliche Abkühlung des Truck-Marktes in China." Mit einer schnellen Entspannung sei nicht zu rechnen.