Der Börsen-TagKostenexplosion brockt Contis Autogeschäft heftigen Verlust ein
Die Kostenexplosion bei Rohstoffen, Logistik und Energie hat dem Zulieferer Continental im Autogeschäft rote Zahlen eingebrockt.
Während das Reifengeschäft seine Ertragskraft steigerte, schrieb die Sparte Automotive im Auftaktquartal einen Verlust von 165 Millionen Euro, wie der drittgrößte deutsche Autozulieferer mitteilte. Vor Jahresfrist hatte hier noch ein Gewinn von 97 Millionen Euro zu Buche gestanden. Insgesamt wies der Dax-Konzern aus Hannover für das erste Quartal ein operatives Ergebnis von 375 (Vorjahr 663) Millionen Euro aus, ein Rückgang um 43 Prozent.
Den im April zurückgeschraubten Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Management. Demnach rechnet der Konzern angesichts der Pandemie und dem Ukraine-Krieg mit zusätzlichen Kosten für Energie, Logistik und Material von 3,5 Milliarden Euro.