Der Börsen-TagKrebsmittel stützt Merck kräftig
Der Pharmakonzern Merck hat im ersten Quartal höhere Umsätze gemeldet und seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben, da die Nachfrage nach seinem Flaggschiff-Krebsmedikament Keytruda weiter wächst. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 16,29 Milliarden US-Dollar, gestützt durch ein Wachstum von zwölf Prozent bei Keytruda. Die Wall Street hatte laut Factset mit 15,85 Milliarden Dollar gerechnet. Das Unternehmen prognostiziert für das Gesamtjahr einen Umsatz von 65,8 Milliarden bis 67 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 5,04 bis 5,16 Dollar je Aktie. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatz von 65,5 Milliarden bis 67 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 5,00 bis 5,15 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.
Im ersten Quartal wies der US-Konzern einen Verlust von 4,24 Milliarden Dollar oder 1,72 Dollar je Aktie aus, verglichen mit einem Gewinn von 5,08 Milliarden Dollar oder 2,01 Dollar je Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 1,28 Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 1,47 Dollar je Aktie gerechnet.