Der Börsen-TagKriegssorgen belasten Märkte trotz möglicher IEA-Ölfreigabe
Die widersprüchlichen Signale zum US-israelischen Krieg gegen den Iran haben die asiatischen Börsen verunsichert. Trotz eines Berichts über eine mögliche Rekord-Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) blieben Anleger nervös.
Das "Wall Street Journal" meldete, die IEA plane die größte Freigabe ihrer Geschichte, die sogar die 182 Millionen Barrel von 2022 nach Russlands Ukraine-Invasion übertreffen würde. "Diese Nachricht über die Freigabe strategischer Reserven wird vom Markt begrüßt, weil dann im Falle eines kurzen Konflikts genug Öl vorhanden ist, um Rationierungen oder wirtschaftliche Auswirkungen zu vermeiden", sagte der Leiter der Asien-Aktienstrategie bei Societe Generale. Die japanische Börse legte zu: Der Nikkei-Index stieg um 2,1 Prozent auf 55.683 Punkte. In Südkorea kletterte der Kospi sogar um 3,2 Prozent. Die US-Futures zeigten sich ebenfalls fester. Gleichzeitig wachsen Sorgen über steigende Energiepreise und deren inflationäre Wirkung.
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