Der Börsen-TagKrisen-Hoffungsträger Slack crasht nachbörslich
Für den Kommunikationsdienstanbieter und zeitweise großen Corona-Krisen-Hoffnungsträger Slack ging es im US-Späthandel um über 18 Prozent südwärts auf 23,88 Dollar.
Das Unternehmen verzeichnete zwar im Zweitquartal dank des coronabedingten Trends zum Homeoffice ein starkes Kundenwachstum und einen unerwartet hohen Umsatz, schrieb aber immer noch einen - wenn auch verringerten - Verlust. Selbst ein erhöhter Ausblick half nicht, weil die Anleger enttäuscht waren von den Billings, die ein Maß für die tatsächlich während des Quartals getätigten Geschäfte, sind. Diese stiegen langsamer als erwartet.
Slack meldete einen 49 Prozent höheren Umsatz von 215,9 Millionen Dollar. Der Nettoverlust verringerte sich von 359,6 auf 74,8 Millionen Dollar. Die Zahlen seien insgesamt klar nicht gut genug gewesen, um die hochfliegenden Erwartungen der Anleger gerade an ein Softwareunternehmen zu befriedigen, kommentierten Analysten den Kurseinbruch. Die Slack-Aktie wies zuletzt seit Jahresbeginn noch ein Plus von 30 Prozent auf.