Der Börsen-TagKupfermine in Papua-Neuguinea: Rio Tinto stimmt Untersuchung der Auswirkungen zu
Der australische Bergbaugroßkonzern Rio Tinto hat sich mit Interessenvertretern auf eine Untersuchung möglicher Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen infolge einer längst geschlossenen Kupfermine in der Provinz Bougainville in Papua-Neuguinea geeinigt. "Wir nehmen diese Angelegenheit ernst und verpflichten uns, jegliche Verwicklung, die wir in negative Auswirkungen gehabt haben könnten, zu identifizieren und zu bewerten, in Übereinstimmung mit unseren externen Menschenrechts- und Umweltverpflichtungen und internen Richtlinien und Standards", sagte Konzern-Chef Jakob Stausholm. Der Betrieb wurde nach fast 20 Jahren wegen dem Ausbruch eines Bürgerkriegs im Jahr 1989 eingestellt, Rio Tinto hat seither keinen Zugang mehr zu der Mine. 2016 übertrug der Bergbauriese seine 53,8-prozentige Beteiligung an der der Betreibergesellschaft der Kupfermine Bougainville Copper ohne Gegenleistung an die autonome Regierung von Bougainville und die Regierung von Papua Neuguinea.