Der Börsen-TagKurse in Asien brechen auf breiter Front ein
Teils massive Kursverluste verzeichnen die Indizes an den ostasiatischen Börsen, nachdem am Freitag an der Wall Street Ausverkaufsstimmung herrschte. Dort hatten viele Akteure angesichts von Konjunktur- und Inflationssorgen sowie wegen der Unsicherheit im Hinblick auf weitere US-Strafzölle die Reißleine gezogen und die Indizes um bis zu 2,7 Prozent südwärts geschickt.
Am härtesten trifft es den Tokioter Nikkei-225-Index, der um rund 4 Prozent auf 35.624 Punkte in den Keller rauscht. Er bekommt zusätzlich Gegenwind vom weiter aufwertenden Yen. Der Dollar kostet 148,90 Yen, fast 2 Yen weniger als zur gleichen Zeit am Freitag. Hintergrund ist eine breite Dollarschwäche, ausgelöst von Sorgen um die US-Konjunktur.
Der Kospi in Seoul sackt um 3,0 Prozent ab. Hier könnte die Abwärtstendenz dadurch verstärkt werden, dass die lokalen Regulierungsbehörden Leerverkäufe nach einem vorübergehenden Verbot nun wieder erlauben. In Schanghai geht es um 1,7 Prozent abwärts, während sich Hongkong mit einem nur ganz kleinen Minus deutlich besser hält.