Der Börsen-TagLogistikprobleme setzen VW zu
Bei Volkswagen wechseln sich die Probleme ab. "Wir bewegen uns nun von einem Engpass bei Chips zu einem Engpass beim Transport", sage Finanzchef Arno Antlitz. Es fehlten sowohl Züge als auch Lastwagenfahrer, und das nicht nur in Europa, sondern auch andernorts. So gebe es etwa Probleme, in Mexiko produzierte Fahrzeuge nach Nordamerika zu transportieren. Zuvor hatte bereits der US-Autobauer General Motors über Logistikprobleme geklagt.
Antlitz sagt, es seien Maßnahmen ergriffen worden, um die Engpässe zu beseitigen. Er sei daher zuversichtlich, dass Volkswagen die Prognose beim Mittelzufluss von sechs und acht Milliarden Euro in diesem Jahr erreichen werde, vermutlich aber eher am unteren Ende der Spanne. Die Auftragslage sei nach wie vor gut. Der Konzern habe allein in Europa noch Bestellungen für rund 1,65 Millionen Fahrzeuge in den Büchern, davon 200.000 Elektroautos. Das sei eine anormale Situation. Einerseits verfüge der Konzern über hohe Auftragsbestände, könne andererseits viele Fahrzeuge zum Teil nicht zu den Kunden bringen.
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