Der Börsen-TagMilliardenverlust und Margenprobleme bei Renault

Renault rechnet für dieses Jahr mit weiter sinkenden Margen, da der Konzern eine internationale Expansion und einen wachsenden Anteil am Verkauf von Elektrofahrzeugen anstrebt. Der französische Autobauer und VW-Rivale teilte mit, dass er für 2026 eine operative Konzernmarge von rund 5,5 Prozent erwarte. Im vergangenen Jahr lag sie bei 6,3 Prozent und 2024 bei 7,6 Prozent. Für 2025 hatte der Konzern eine Marge von rund 6,5 Prozent in Aussicht gestellt.
Renault hatte im vergangenen Jahr zugesagt, die Kostensenkungspläne zu beschleunigen, um seine Bilanz zu stützen. Dabei konzentriert sich der Konzern auf allgemeine Kostenreduzierungen und Einsparungen in der Fertigung sowie in Forschung und Entwicklung.
Das Unternehmen wies für das Gesamtjahr einen Nettoverlust von 10,93 Milliarden Euro aus, nach einem Gewinn von 752 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 57,92 Milliarden Euro.