Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Modehändler vergeigt Börsendebüt

Auch der Börsengang von Global Fashion Group (GFG) hat bei Anlegern für Enttäuschung gesorgt. Die Aktien des defizitären Online-Modehändlers fallen beim Debüt an der Frankfurter Börse auf bis zu 4,05 Euro und liegen damit bis zu zehn Prozent unter dem Ausgabepreis von 4,50 Euro.

Vergangene Woche war bereits die Lkw-Tochter von Volkswagen, Traton, mit Kursverlusten an die Börse gestartet.

Um es überhaupt an den Aktienmarkt zu schaffen, mussten GFG und die begleitenden Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und Berenberg tief in die Trickkiste greifen: Die Zeichnungsfrist wurde um drei Tage verlängert und der Preis der Aktien auf 4,50 Euro von ursprünglichen sechs bis acht Euro gesenkt. Zudem stützten die beiden Großaktionäre, die Startup-Investoren Rocket Internet und Kinnevik, die Emission, indem sie GFG-Aktien für zusammen 110 Millionen Euro zeichneten.

Letztendlich brachte der Börsengang nur knapp 200 Millionen Euro statt der ursprünglich erhofften fast 400 Millionen ein.

Quelle: n-tv.de