Der Börsen-TagNächster Fahrdienstvermittler tritt auf die Sparbremse
Der US-Mitfahranbieter Lyft plant Sparmaßnahmen. Zum einen tritt er bei Neueinstellungen auf die Bremse, kappt die Budgets einiger Abteilungen und gewährt einigen Mitarbeitern neue Aktienoptionen, um den fallenden Aktienkurs auszugleichen.
Damit schließt sich die Lyft Inc. dem Rivalen Uber Technologies Inc. an, der angesichts der abkühlenden Anleger-Euphorie für Tech-Aktien ebenfalls Einschnitte vornimmt. Lyft-Präsident John Zimmer kündigte die Maßnahmen am Dienstag in einem Memo an die Mitarbeiter an.
Das bedeutet, dass das Unternehmen weniger Initiativen Priorität einräumt, viele der derzeit offenen Stellen nicht besetzt und sich bei Neueinstellungen auf die als kritisch erachteten Stellen konzentriert, wie zum Beispiel im Kerngeschäft Fahrten, so Lyft-Boss John Zimmer. Er sagte, dass keine Entlassungen geplant sind.
Die Aktien von Lyft haben seit Jahresbeginn mehr als 60 Prozent verloren, mehr als doppelt so viel wie der Nasdaq Composite Index. Nachdem sie am Dienstag um mehr als 15 Prozent gefallen waren, stiegen sie im nachbörslichen Handel nach dem Bericht des Journals um weniger als 1,5 Prozent.