Der Börsen-TagNeuer Ärger bei OpenAI?
Der ChatGPT-Hersteller OpenAI wird Insidern zufolge seinem Großaktionär Microsoft und anderen Investoren doch nicht mehr Mitspracherecht einräumen. Es sei nicht zu erwarten, dass Microsoft, Khosla Ventures oder Thrive Capital Teil des neuen Verwaltungsrats sein werden, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. "Ich weiß nicht, ob die Entscheidung über Microsoft in den Händen von OpenAI liegt", sagt Thomas Hayes, Vorsitzender des Hedgefonds Great Hill Capital. "Microsoft wird eine klare Meinung dazu haben, wenn man bedenkt, wie viel Geld sie in das Unternehmen gesteckt haben." Es sei nicht im Interesse von Microsoft, "passiv zu bleiben".
In den turbulenten Tagen der vergangenen Woche hatte OpenAI seinen CEO und Gründer Sam Altman ohne Angabe von Gründen entlassen, was bei Investoren und Mitarbeitern die Alarmglocken schrillen ließ. Er wurde mit dem Versprechen eines neuen Führungsgremiums wieder eingestellt. Microsoft hat bislang mehr als zehn Milliarden Dollar in OpenAI investiert.