Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt stehen bei den längeren Terminen weiter unter Druck. Dafür sorgt, dass nahezu zwei Zinssenkungen um 25 Basispunkten noch bis Jahresende am Terminmarkt eingepreist sind. Derweil hat sich das Geldmengenwachstum in der Eurozone im August beschleunigt. Die Jahresrate von M3 liegt bei plus 2,9 Prozent, die Konsensschätzung wurde dabei übertroffen. Auch die M1-Wachstumsrate konnte zulegen, sie liegt aber noch im negativen Bereich. Die Zahlen lassen nach Einschätzung von Helaba-Research auf eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Dynamik hoffen, monetärer Inflationsdruck lasse sich davon aber nicht ableiten. Größere Impulse für die Zinserwartungen erwartet die Helaba von dieser Seite nicht.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,40 - 3,60 (3,30 - 3,66), Wochengeld: 3,35 - 3,60 (3,35 - 3,70), 1-Monats-Geld: 3,36 - 3,60 (3,36 - 3,78), 3-Monats-Geld: 3,32 - 3,54 (3,35 - 3,70), 6-Monats-Geld: 3,05 - 3,25 (3,05 - 3,45), 12-Monats-Geld: 2,70 - 3,00 (2,79 - 3,06), Euribors: 3 Monate: 3,3520 (3,3520), 6 Monate: 3,1550 (3,1550), 12 Monate: 2,7550 (2,7760)