Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Wenig verändert zeigen sich die Sätze und Euribors am europäischen Geldmarkt. Während an den Aktienmärkten die günstigen US-Inflationszahlen mit einem Kursfeuerwerk begrüßt wurden, zeigt sich der hiesige Geldmarkt unbeeindruckt. Hintergrund dürfte sein, dass die Inflationsentwicklung in den USA wohl keine direkten Auswirkungen auf die Geldpolitik in der Eurozone haben wird. Die EZB werde vielmehr den Weg der vorsichtigen Zinssenkungen fortsetzen, meint die DZ Bank. "Wir erwarten bei jeder der kommenden Ratssitzungen eine kleine Senkung um 25 Basispunkte." Da die Wirtschaft in der Eurozone schwach sei und die Inflation fast mit dem Ziel der EZB von zwei Prozent übereinstimme, sei ein leicht akkommodierendes Niveau der Leitzinsen gerechtfertigt. Die DZ Bank beziffert diesen Wert auf 1,75 Prozent für den Einlagensatz, der derzeit bei drei Prozent liegt.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,89 - 3,09 (2,89 - 3,09), Wochengeld: 2,89 - 3,09 (2,89 - 3,09), 1-Monats-Geld: 2,79 - 3,03 (2,81 - 3,05), 3-Monats-Geld: 2,67 - 2,93 (2,70 - 2,96), 6-Monats-Geld: 2,57 - 2,84 (2,59 - 2,86), 12-Monats-Geld: 2,49 - 2,77 (2,53 - 2,81), Euribors: 3 Monate: 2,7440 (2,7480), 6 Monate: 2,6680 (2,6570), 12 Monate: 2,5630 (2,5590)