Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Der europäische Geldmarkt ist wenig verändert in die neue Woche gestartet. Im Blick steht die geldpolitische Entscheidung der EZB am Donnerstag. Es wird erwartet, dass die Zentralbank die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken wird. Anleger erhoffen sich in der Pressekonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde vor allem auf Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick. Möglicherweise von längerfristiger Bedeutung für den Geldmarkt sind politische Bemühungen, Finanzmittel für die Verteidigung freizuschaufeln, vor allem in Deutschland. Laut Medienberichten empfehlen Ökonomen 400 Milliarden Euro an Mitteln für Verteidigungsausgaben und 400 bis 500 Milliarden Euro an für Infrastrukturinvestitionen. Die Deutsche Bank spricht von "Shock and Awe", sollten diese Mittel bewilligt werden. Der Preis, der dafür zu zahlen sein dürfte, wären vermutlich höhere Renditen an den Anleihemärkten.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,55 - 2,90 (2,55 - 2,90), Wochengeld: 2,62 - 2,97 (2,62 - 2,97), 1-Monats-Geld: 2,41 - 2,85 (2,45 - 2,87), 3-Monats-Geld: 2,43 - 2,71 (2,40 - 2,80), 6-Monats-Geld: 2,35 - 2,64 (2,30 - 2,70), 12-Monats-Geld: 2,30 - 2,60 (2,19 - 2,59)