Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich auch zum Wochenschluss kaum verändert. Erst bei den längeren Laufzeiten ist zu erkennen, dass die Nachfrage durch Umschichtungen aus den Risiko-Assets in Geldmarktfonds gestiegen ist. An den Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen hat sich in den vergangenen 24 Stunden derweil wenig geändert. Die uneindeutigen Auswirkungen des Handelskriegs auf die Inflation können nach Einschätzung der Marktstrategen der Deutschen Bank die Lockerungspfade der Zentralbanken komplizierter machen. Da die EU-Gegenmaßnahmen jedoch voraussichtlich langsam erfolgten, die Wechselkurse stiegen statt fielen und das Wachstum weiter nachlasse, dürfte die EZB ihre Zinssenkungen voraussichtlich fortsetzen.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,39 - 2,59 (2,39 - 2,59), Wochengeld: 2,39 - 2,59 (2,39 - 2,59), 1-Monats-Geld: 2,29 - 2,53 (2,29 - 2,53), 3-Monats-Geld: 2,24 - 2,52 (2,22 - 2,50), 6-Monats-Geld: 2,18 - 2,47 (2,17 - 2,46), 12-Monats-Geld: 2,12 - 2,42 (2,13 - 2,43), Euribors: 3 Monate: 2,3490 (2,3560), 6 Monate: 2,3030 (2,3320), 12 Monate: 2,3110 (2,3260)