Der Börsen-TagNichts macht US-Fondsmanagern so viel Angst wie Demokraten
Fondsmanager schätzen den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA einer Umfrage zufolge inzwischen als das größte Risiko für die Finanzmärkte in diesem Jahr ein. Auf dem zweiten Platz folgen erstmals seit Mai die weltweiten Handelskonflikte, heißt es in einer Studie der Bank of America. Nummer drei ist eine mögliche Blase am Anleihemarkt.
US-Präsident Donald Trump stellt sich im November seiner Wiederwahl. Wer für die Demokraten antritt, ist noch unklar. Die Vorwahlen beginnen Anfang Februar. "Sollten Elizabeth Warren oder Bernie Sanders nominiert werden und gewännen die Demokraten im November auch noch die Mehrheit im Senat wäre das negativ für die Märkte", prognostizierte Luca Paolini, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters Pictet. Diese beiden Kandidaten stünden für höhere Steuern und eine strengere Regulierung.