Der Börsen-TagNivea wird im Zollstreit zum sicheren Hafen

In Krisenzeiten flüchten sich Anleger für gewöhnlich in sichere Häfen. Als so gut wie ausfallsicher gelten für gewöhnlich Gold, Dollar, US-Staatsanleihen oder Bundesanleihen. Auch am Aktienmarkt gibt es aber Profiteure des drohenden Handelskriegs zwischen den USA, China und der EU, der den Börsianern auf den Magen schlägt. Ein Beispiel ist die Firma Beiersdorf.
Mit einem Plus von inzwischen mehr als 3,0 Prozent ist die Aktie Spitzenreiter im Dax, während der Gesamtmarkt nur auf der Stelle tritt. Dabei gibt es eigentlich gar keine positiven Nachrichten, die die Kauflaune der Anleger rechtfertigt. Außer der Angst, dass es bei einem Investment in andere Titel vielleicht noch schlechter laufen könnte. Denn Konsumgüterhersteller wie Beiersdorf gelten als Firmen mit auch in Krisenzeiten einigermaßen stabilen Erträgen. Schließlich brauchen Menschen Nivea-Creme, Pflaster und Deo, egal wie sehr sich ihre Regierungen gerade um die Handelspolitik zanken.