Der Börsen-Tag"Noch keine Bodenbildung": Immobilienmarkt auch 2024 in der Schwächephase

Der deutsche Immobilienmarkt wird dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (VdP) zufolge 2024 die Schwächephase noch nicht hinter sich lassen. Mit der erwarteten Zinswende der EZB werde womöglich aber bei den Wohnimmobilien im zweiten Halbjahr eine Stabilisierung der Preise einsetzen. Das Ende der Preisrückgänge bei Gewerbeimmobilien sei hingegen frühestens ab dem Jahresende zu erwarten, teilte der VdP mit. Die Korrekturphase sei "noch nicht abgeschlossen, wir haben noch keine Bodenbildung erreicht".
Die Immobilienpreise sanken laut VdP vom vierten Quartal 2022 bis zum vierten Quartal 2023 um 7,2 Prozent. Die Preise von Wohnimmobilien gingen um 6,1 Prozent zurück, die Preise für Gewerbeimmobilien um 12,1 Prozent. Für das laufende Jahr geht der VdP davon aus, dass die Preise weniger stark sinken werden als 2023.