Der Börsen-TagNuri macht dicht: 200.000 Kunden aufgefordert, Geld und Kryptowerte abzuziehen
Die insolvente Krypto-Plattform Nuri hat keinen Käufer gefunden und wird nun abgewickelt. In den vergangenen Wochen habe sich das wirtschaftliche Umfeld für Nuri weiter verschlechtert, zitiert das "Handelsblatt" Nuri-Chefin Kristina Walcker-Mayer.
Der Geschäftsbetrieb wird zum 18. Dezember eingestellt, wie es bereits am Vortag hieß. Die verbliebenen über 100 Mitarbeiter werden entlassen. Die rund 200.000 Kundinnen und Kunden des Berliner Startups seien informiert und gebeten worden, bis dahin sämtliche Gelder und Kryptowerte abzuziehen, teilte der Insolvenzverwalter, die Anwaltskanzlei GT Restructuring, am Nachmittag mit. Bis zum Stichtag werde das Unternehmen sie "vollumfänglich bei der Auszahlung ihrer Einlagen unterstützen", hieß es weiter.
Ein Willkommensangebot gibt es von der Online-Bank Vivid, die mit Nuri kooperieren will. Demnach können betroffene Nuri-Kundinnen und -Kunden ihr vorhandenes Guthaben auf die Vivid-App übertragen und dort wie gewohnt weiter in Anlagen wie Kryptowährungen investieren. Dafür müssen sie bei Vivid ein eigenes Profil anlegen.