Der Börsen-TagNvidia-Sorgen killen die Stimmung
Die Aktienmärkte in Asien finden keine klare Richtung. Die glänzenden Geschäftszahlen des KI-Taktgebers Nvidia werden von Sorgen über die Aussichten für das China-Geschäft überschattet. "Asiatische Chiphersteller – insbesondere in Korea und Taiwan – hängen am stärksten von Nvidia ab und werden den Druck wahrscheinlich zu spüren bekommen", sagt Charu Chanana, Anlagestrategin bei Saxo in Singapur. Die Sorgen der Anleger über Nvidia konzentrieren sich auf das China-Geschäft, das im Zuge des Handelsstreits zwischen Washington und Peking auf der Kippe steht.
Die japanische Börse tendiert fester. In Tokio legt der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 42.731,74 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 0,4 Prozent höher bei 3082,08 Zählern. Der Shanghai Composite gewinnt 0,6 Prozent auf 3822,60 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 1,2 Prozent auf 4436,64 Punkte.
Vor den mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia hatten US-Anleger den S&P am Mittwoch auf ein frisches Rekordhoch befördert. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 45.565,23 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,2 Prozent auf 6.481,40 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,2 Prozent auf 21.590,14 Stellen an.