Der Börsen-TagNvidia kritisiert China-Exportlimits
Die möglichen neuen Beschränkungen beim Export von Chips für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) nach China könnten nach Einschätzung von Nvidia erhebliche Nachteile mit sich bringen. "Langfristig werden Beschränkungen, die den Verkauf unserer KI-Chips nach China verbieten, zu einem dauerhaften Chancenverlust für die US-Industrie führen, in einem der größten Märkte der Welt zu konkurrieren und die Marktführerschaft zu übernehmen - Auswirkungen auf unser künftiges Geschäft und unsere Finanzergebnisse sind vorhanden", sagt Colette Kress, Finanzchefin von Nvidia.
KI-Berechnungen finden größtenteils in den Servern von Datenzentren statt, die mit Chips von Nvidia und seinen Konkurrenten arbeiten. Nvidia ist auf Grafikprozessoren (GPUs) spezialisiert, die für den Bereich KI angepasst wurden. Etwa 20 bis 25 Prozent des Umsatzes der Sparte Data Center, die die KI-Chips umfasst, generiere Nvidia in China, so die Managerin. Darin enthalten seien viele Produkte, die nicht den Restriktionen unterliegen. Sie sieht keine nennenswerten unmittelbaren finanziellen Auswirkungen, wenn die Beschränkung in Kraft treten würde, weil die Nvidia-Chips weltweit sehr gefragt seien.